Samsgard

Das Ende des Frostriesen

Die Rache des Frosthexers (Teil 2)

Spielleiter: Irina
Spieler:

  • René / Arthur Williams (Clan der MacAelfin, Ordenskrieger des Xan, Grad 1)
  • Marius / Valinor MacRathgar (Waldläufer, Grad 1)
  • Jürgen / Jador Phyleriac (Magier, Grad 7)

Spielsitzung am 30.06.2012
Nach einem Tag um Ausrüstung aufzunehmen geht es am Seachdag in der ersten Trideade des Hirschmondes 682 gen Norden, um den Frostriesen zu stellen. Eigentlich hätte ich sehr gerne den Zauber Kälteschutz von der Schriftrolle gelernt, welche Calybrios uns zur Verfügung gestellt hat, doch wir werden zum Aufbruch gedrängt – und mit zusätzlichen 10 Goldstücken pro Person motiviert. Ich hoffe, dass wir diese Entscheidung nicht später noch bereuen werden.

Während ich meinen treuen ElDiablo reite, müssen sich Arthur und Valinor mit zwei abgehalfterten Kleppern zufrieden geben. Wir folgen der Spur der erfrorenen Pflanzen nach Norden Deorsteads. Leider sind wir nur zu dritt, da Malcolm mit einem schlimmen Fieber darnieder liegt.

Wir fragen uns bei der Bevölkerung durch und stellen so sicher, dass wir uns auf der Spur des Frostriesen nähern. Am späten Nachmittag können wir ihn zum ersten Mal aus der Ferne sehen. Wie wir mittlerweile schon vermutet haben, ist er nahezu zwanzig Schritt groß. Wir können beobachten, wie er scheinbar ziellos herumwandert und die Pflanzen in mehreren hundert Schritt Entfernung erfrieren. In seinem Gefolge finden sich drei Dunkelwölfe. Diese verdorbenen Tiere stammen allerdings von Midgard, ganz im Gegensatz zum Frostriesen. Ich vermute, dass sie in seiner Nähe wohl leicht die von der Kälte geschwächten Tiere reissen können, während sie ihnen nichts ausmacht. Bisher ist uns nichts bekannt geworden, dass der Frostriese Menschen oder Vieh angegriffen hat oder Häuser zerstört hätte. Deshalb nähern wir uns dem Riesen auf Rufnähe. Auf meine Ansprache hin grinst er nur und bläst uns einen eisigen Wind entgegen, der mir die Kälte bis in die Knochen fahren lässt. Zum Glück hatten wir uns vorbereitet und mit Frostschutzsalbe eingerieben, so dass keine bleibenden Schäden oder Erfrierungen entstanden. Der Frostriese hingegen wendet sich ab und schlendert weiter, sichtlich erfreut ob seines kleinen Scherzes. Uns ist die Botschaft klar: Wir sollen uns um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und ihn in ruhe lassen. Zu dumm, dass es genau unsere Angelegenheit ist, seinem Treiben ein Ende zu setzen.

Valinor bereitet im Nachtlager eine Speerfalle vor. Wir haben vor, einen Dunkelwolf nach dem anderen zu erledigen, um dann uns des Frostriesens anzunehmen. Nach einer eisigkalten Nacht in der Steppe nehmen wir die Verfolgung wieder auf. Nach kurzer Zeit finden wir den Riesen. Einen halben Kilometer entfernt stellen wir uns auf, während Valinor seine Speerfalle aufbaut. Ich sende meinen magischen Ruf aus und tatsächlich setzt sich ein Dunkelwolf in Bewegung. Wir können ihn ohne große Schwierigkeiten erledigen. Die anderen beiden Wölfe werden ebenso getötet. Da stprmt der Frostriese heran. Als er in Reichweite kommt, hole ich seine Halskette aus Eiskristallen magisch heran. In der Annahme nun selbst zu Eis zu gefrieren fange ich die Kette in meiner Hand – und bin sehr erleichtert, dass sie einfach nur schmilzt. Der Frostriese bleibt stehen und beginnt zu zaubern. Valinor und ich stürmen vor. Ich erreiche den Riesen zuerst und schlage zu. Er beendet seinen Zauber nicht! Valinor und Arthur schließen auf. Arthur ist das bevorzugte Ziel des Frostriesen und muss zwei üble Hiebe mit einem Baumstamm einstecken. Valinor und ich prügeln weiter auf den Riesen ein; solange, bis sich Arthur in Stellung für einen guten Schlag bringen kann. Und was für ein Schlag dies war! Der Frostriese wurde vom Antlitz Midgards getilgt.

Zurück in Deorstead erzählt uns Calybrios, dass es sich beim Frostriesen wohl um einen Gletschergnom handelte, welcher sich in der Kunst des Gestaltwandels kundig war. Seine Eiskristallkette war wohl die Ursache der Winterkälte. Unsere Rückkehr im Triumpf wird getrübt durch den Zwist zwischen Arthur und Baron Eorcan, weil Arthur sich weigert, ihm den zweihändigen Engel zu übergeben. Er tut dies dennoch, als eine entsprechende Nachricht seines Tempels eintrifft. Wir lassen Valinot beim Baron zurück. Ein großer Fehler! Denn Valinor erzählt ihm ohne Not, dass wir uns an unsere Beauftragung gar nicht mehr erinnern können.

Comments

Serdo

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.